8.6.2017

Die letzten Meilen mit Teoula

Schon seit einiger Zeit hatten wir uns Gedanken gemacht, wie die Zukunft von uns und Teoula aussehen könnte. Einige Möglichkeiten konnten wir uns vorstellen:  mit Teoula noch die westlichen Inseln der Karibik zu besegeln, sie nach Europa zurück zu bringen und dann dort zu verkaufen oder….

 In Bequia wird  uns die Entscheidung  schnell abgenommen. Wir lernen per Zufall Segler kennen, welche unsere Teouola kaufen möchten. Sie sind uns auf Anhieb sehr sympathisch und wir vereinbaren ein nächstes Treffen in Martinique. Nach einem Probesegeln bei gut 30 Knoten Wind, sind sie überzeugt und begeistert von Teoula. Sie unterzeichnen den Kaufvertrag und machen eine Anzahlung. Die Übernahme soll jedoch erst am 1.7. in Grenada erfolgen.

Somit haben wir noch etwas Zeit um Teoula in den BVI  so richtig zu geniessen und sie auf Vordermann zu bringen. Als erstes nimmt sich Udo den Winschen an. Sie werden auseinander genommen,  geputzt und geschmiert, zusammengesetzt und wieder  moniert. Bei der Montage der Windsch am Mast passiert ihm ein Missgeschick und ein Bolzen fällt ins Wasser. Nun die Wassertiefe beträgt ca. 5-6 Meter, der Meeresboden ist Sand und Gras, der Bolzen ca. 4 cm lang und  das Schiff hat einen grossen Schwoi Kreis. Aber für solche Fälle haben wir ja den Freediver. Nach ca. einer 1 Stunde unter Wasser gibt Udo  die Suche auf und macht sich Gedanken, wie er zu einem neuen Bolzen kommen könnte. Mich lässt die Idee nicht los, dass es möglich sein sollte, das  verlorene Teil zu finden.  Und siehe da, nach dem dritten Versuch innert zwei Tagen, nach ca. 2 Stunden Schnorcheln  glitzert der Bolzen im Gras. Als ich ihn Udo übergebe, kann er es fast nicht fassen und nennt mich in Zukunft nur noch „Böltzli“.

Natürlich werden auch andere Arbeiten am Schiff erledigt, aber diese ohne besondere Vorkommnisse.

Die Überfahrt von den BVI nach St. Martin ist nicht sehr erfreulich denn wir haben den Wind auf die Nase und eine richtige Gabbelsee.  Man könnte fast meinen Teoula möchte uns den Abschied etwas leichter machen. In St. Martin treffen wir uns mit den neuen Eigner und Teoula wird zur genauen Inspektion aus dem Wasser gehoben. Doch wie zu erwarten, findet auch der Begutachter keine Mängel an Teoula. Nun ist der Verkauf vollbracht und wir müssen uns überlegen, wie wir alles auf der Teoula nach Hause befördern. Wie sich herausstellt ist der beste Weg via Post St. Martin – Frankreich. Somit senden wir 6 grosse Pakete zu Regis nach Frankreich.

Wie schon zum Vornerein abgemacht, sollen wir Teoula nach Grenada bringen. In 10 Tagen segeln wir von St. Martin nach Grenada und es wird eine unsere schönsten Segelerlebnis. Wir haben das Gefühl, dass Teoula ihr Bestes gibt und wir geniessen ein letztes Mal die wunderschönen  Plätze.  Zu Udo s grossen Freude überholen wir sogar eine neue 4X Outremer, was für ein Abschluss. In Grenada legen wir sie in die Marina Port Louise. Auf der einen Seite fällt uns der Abschied von Teoula sehr schwer, denn wir haben so viele schöne Stunden mit ihr verbracht, haben tolles  erlebt und hatten immer ein sicher Gefühl mit unserem Schiff. Auf der anderen Seite freuen wir uns auf all  die lieben Leute zu Hause und auf unser Heim. Natürlich fragen sich alle die Udo kennen: und was kommt nun? Bis jetzt lautet seine Antwort; …… in einem Schrebergarten  Gemüse anpflanzen… nur glaubt ihm das niemand. 

Mal sehen was uns das Leben weiter beschert. 

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6.5.2017

 BVI mit Guts vom 10.4.  bis  22.4..2017

 

Me chas chum glaube, aber es isch wohr, mir sind uf der Teoula uf de BVI au dieses Johr.

Crew mit Udo als Kapitän und Regin als Admiral isch die glychi gsi neu aber isch das Mol au unseri Olivia derbi.

Am Zoll uf Tortola het me uns zerscht nid welle inelo, bis denn dr Udo het müesse z Hilf cho, vo Gutzi, Käs, Parfait, Schnaps und anderi Köschtlichkeite, händ sie nüt welle wüsse, drum sind mir schnäll ufs Schiff go d Regi küsse.

Uf dr Teoula sind mir uns wie dehei vorcho, das Mol händ mir sogar Capitainskabine mit Seaview uf Stürbordsite beko.

In See stäche, händ mir nit grad chönnedie berühmti Fullmoonparty händ mir uns zerscht schon no wölle gönne.

Am nächschte Tag s‘ erscht Highlight mit Virgin Gorda and the bath in de kahle Felse klättere und schnorchle im smaragdgrüene Wasser, das macht Spass.

Denn aber ungewohnt in the BVI's  e absoluti Flaute Wind, nit ruedere, nit paddle, kei Angscht, dank em starke Motor vo dr Teoula gohts grad so gschwind.

Au das Johr heissts fische pur,und schon bald händ mir e Baracuda an der Schnur, mir chönne ihn nid bhalte, es goht ihm wie am Fischer bim FCBee, schon händ mir e neue, e Atlantic Bonito an dr Angle und dä schmöckt no meh.

Auf geht’s nach Anegada, die nächschti Paradiesinsle, so wunderschön mit all dene Farbe, das cha nur der Monet, Matisse oder  Van Gogh uf d Lienwand pinsle.

     Mir rente e Jeep und cruise uf der Insle umme,fahre Linksverkehr, sind jo schliesslich keine Dumme. Und z`Obe heissts bim black Berry Lobster Dinner pur, e wahri Gaumefreud, das isch grossi Aesskultur.

Uf Jost von Dyke in der famose Foxybar tüent mir Oschtere fiere, vorher tuet der Foxy persönlich no musiziere. S`Beschti Reschti isch aber uf der Toula, das isch klar, mit Leckereine und denn no emene Absackerli us der eigene Schiffsbar.

Bi soviel verwöhne do duet au dr Udo emol e Aug zue, Rotwy usleehre oder Gurkensalat am Bode bringt ihn nid us der Rueh.

Au s`Obeprogramm dörf nid fehle,bi „dreimal darfst du raten , lache mir us der Kehle. Jägermeischtershampoo, Durchfall oder Verstopfig als Pantomine, do muesch nachher erscht rächt ufs Klo.

Nach the Bight und der iidrückliche Salt Island Segle mir in Deadmans Bay uf Peter Island.Uf was warte mir jetzte fragt Jasna nid ohni z`hetze, der Udo e bitz perplex tuet das regle und seit, eigentlich sind mir schon lang am segle.

Au s`Geburtstagschind isch an Bord und isch mega dankbar mit euch allne si Tag z`fiere an dem bezaubernde Ort.

Und scho heisst s wieder Abschied näh, vo der Teoula für immer und vo euch Regi und Udo, ihr zwei liebe, wo uns au das Mol wieder soviel händ gäh. Mit euch hämmer ein von de schönschte Fleck uf dere Erde dörfe gniesse, aber no viel meh wird unseri Fründschaft in Zuekunft spriesse.

Bliebet gsund und für eure reschtlich Törn nurs Beschte,

mir dände an euch vo Norde bis Süde und vo Oschte bis Weschte oder eifach vo Rinach bis Tortola

euri Jansa, Chris und Olivia.

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4.4.2017

 

Iles Saintes - Saba

Auf den Illes Saintes verbringen wir nur kurze Zeit. Bei der Überfahrt nach Guadeloupe hat es wieder einmal viele Fischernetze und obwohl wir gut Ausschau halten, erwischen wir eines. Gleich an beiden Schwimmern hat sich eine Nylonleine ums Ruder gehängt. Natürlich, hat es gerade hier hohe (ca. bis 2.5m) Wellen, aber der Versuch es vom Boot aus los zu bekommen, misslingt. Von anderen Seglern haben wir den Tipp bekommen für solche Situationen eine Rosenschere mitzunehmen. Mit dieser Schere kann man  ohne sich festzuhalten, die Leine kappen. Der Tipp beweist sich als top.

Die Bucht vor Deshaires hat etwas gegen uns, denn sie begrüsst uns jedes Mal mit Regen. In der Nacht frischt der Wind auf und wir müssen mit ansehen, wie 4 Schiffe auf Drift gehen. Im Schiff hinter uns schlafen alle und merken trotz einigen Scheinwerfern von anderen Booten nicht, wie sie sich langsam aus der Bucht entfernen. Spätestens am Morgen werden die wohl grosse Augen machen.

Unseren nächsten Halt machen wir auf Antigua. Mit einem Mietwagen erkunden wir die Insel. Wie wir erfahren, findet jeden Sonntagabend auf Shiley Heights eine grosse Party mit Steel- und Stocaband statt. Somit verlegen wir uns in die Bucht vor English Harbour. Der Aufstieg auf den Hügel lohnt sich schon alleine von der Aussicht, welche man auf die Bucht hat, geschweige noch von der Leistung der Steelband, das fäggt so richtig. Am nächsten Abend gehen plötzlich rote Fackeln an, welche die Einfahrt nach Englisch Harbour erhellen und von überall her hallen Jubelrufe und Nebelhörner. Da müssen wir doch gleich nachschauen, was da vor sich geht. Mit dem Dingi fahren wir an Land und können mitansehen, wie ein Ruderer nach seiner Atlantiküberquerung ankommt. Er benötigte für die Strecke, La Gomera bis Antigua, 96 Tage. Als er aus seinem Boot steigt, hat er sehr wackelige Beine (dafür umso strammere Oberarme).

Bei unserer letzten Fahrt nach St. Martin versuchten wir in Saba anzulanden, doch ein starker Schwel machte es unmöglich.  Somit entschliessen wir uns Teoula in der Marigot Bay von St. Martin zu lassen und mit der Fähre nach Saba zu fahren und in einem Hotel zu übernachten. Mit dem Kapitän der Fähre kommt Udo sehr schnell ins Gespräch und er erzählt uns, dass  2 Tage zuvor eine Privatjacht auf die Felsen gespült wurde, Näheres erfahren wir später darüber von den Inselbewohnern. Mit Mühe bekommen wir ein Zimmer in einem 2 Bett Hotel,  mit direktem Blick auf den Flughafen (mit der kürzesten, kommerziell genutzten Piste der Welt). Die Insel ist bekannt für seine tollen Wanderwege, es geht aber nur bergauf oder runter. Es gibt hier  keine 10 Meter ebene Strasse! Der Trail auf den Mount Scenery beinhaltet 1064 Stufen. Das hochgehen treibt den Schweiss aus den Poren und das runtergehen geht zusätzlich noch ganz schön in die Knie. Auf dem Gipfel macht Udo Bekanntschaft mit einem Hahn, welcher sich über jeden Wanderer mit Verpflegung freut. Auf Saba leben nur 2000 Menschen (500 davon sind Studenten der med. Universität.) und somit sieht man immer wieder die gleichen Leute und kommt mit ihnen leicht ins Gespräch. So erfahren wir auch, dass die Privatjacht (32 Millionenjacht) sich an eine Boje gelegt hat, welche mitten in der Nacht gerissen ist. Die Besatzung, 10 Personen und der Eigner, bemerkten es aber erst, als sie auf den Felsen lagen. Es konnten alle Personen gerettet werden und die 20000 Liter Diesel wurden drei Tag später abgepumpt. Somit war auch die grösste Umweltgefahr gebannt! Wie sich die weitere Bergung gestaltet, wusste noch niemand.

Nach 2 Tagen Ferien in den Ferien kehren wir auf unsere Teoula wieder zurück und pflegen unseren  Muskelkater. 

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13.3.2017

Grenada - Dominica

Da wir die Strecke von Guadeloupe Richtung Norden schon ganz gut kennen, laufen wir diesmal nur unsere Lieblingsplätze an. Der erste Stopp machen wir auf Sandyisland. Es ist Valentinstag, wir haben zwar keine Blumen doch dafür zeigt sich der heutige Sonnenuntergang in wunderschönen Farben,  Romantik pur. Als nächstes  steuern wir Petit St. Vincent an. Dort gilt es natürlich einen feinen Drink an Land zu nehmen. Um ein paar schöne Fotos zu schiessen, schwimmen wir zur kleinsten Insel Mopion. Die Tobago Cays mit ihrem türkisfarbenen Wasser und schöner Unterwasserwelt sind immer ein Besuch wert. In Bequina  treffen wir uns zum Pizzaessen mit Bekannten und in der Marigot Bay geniessen wir Swimmingpool, Liegestühle und  Sushi essen.

In Martinique treffen wir viele alte und neue Bekannte (Rene haben wir im 2012 auf den Azoren kennengelernt). Besonders freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Blue Felix, denn diese junge Familie haben wir richtig ins Herz geschlossen. So verbringen wir schöne, gemeinsame, interessante und lustige Abende.

Natürlich machen wir hier auch den üblichen Grosseinkauf, denn auch wir profitieren gerne von den Unterstützungsgelder  der EU an die französischen Inseln und wer liebt schon nicht Foie gras und Weichkäse.

Bei unserer Weiterfahrt nach Dominica kommt Udo richtig auf seine Kosten, so kann er doch ca. 5 Schiffe überholen, welch Freude.  Jeden Sonntagabend wird in der Prince Rupert Bay von  Einheimischen ein Barbecue organisiert. Es gibt Chicken und Fisch vom Grill, Rumpuntsch so viel man trinken kann und anschliessend Tanz. Wir erleben einen lustigen Abend. (nur Udo hat am nächsten Tag Kopfschmerzen). Unser erster Landausflug bringt uns zu einem netten Wasserfall und durch eindrücklichen Regenwald. Eigentlich wären noch mehr Wanderungen geplant, doch in den nächsten 4 Tagen regnet, nein schüttet es wie aus Kübeln. So verbringen wir die Zeit mit Lesen, Schreiben und Putzen, denn die Wassertanks sind mehr als voll.  Am letzten Tag vor unserer Weiterfahrt klärt der Himmel doch etwas auf und wir machen eine wunderschöne Wanderung einem Fluss entlang oder man kann fast sagen, durch den Botanischen Garten. Diese Insel besitzt einen unglaublichen Naturreichtum und wir hoffen, dass dies nicht unser letzter Besuch auf Dominica war.

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13.2.2017

7 Monate arbeiten in der Schweiz

Diesmal hatten wir wohl nicht alles richtig gemacht oder 7 Monate waren einfach  etwas zu lange. Auf jeden Fall hat sich während unserer Abwesenheit im ganzen Schiff und in den Kleidern Schimmel angesetzt, das ganze Werkzeug hat einen rostigen Überzug bekommen und viele Verschlüsse konnten wir nicht mehr öffnen.  So heißt es nun erstmal arbeiten, arbeiten.  Der ganze Schimmel lässt sich mit Javelwasser  gut entfernen jeder Winkel vom Schiff  wird geputzt und poliert, die ganzen Kleider werden gewaschen und der Rost an Werkzeug und Schekeln lässt sich mit On and  Off beseitigen. Nach gut einer Woche sieht Teoula aus wie neu. Als nächstes kommt das Unterwasserschiff dran. Es wird angeschliffen und bekommt   einen neuen Antifouling Anstrich.  

Nach 10 Tagen hängt Teoula am Kran und ab geht es ins Wasser. Was für ein schöner Moment, denn bald kann das Seglerleben wieder losgehen.

Aber auch in den 7 Monaten zu Hause waren wir nicht ganz untätig. Am 1. Juni begann ich wieder mit meiner Arbeit im Claraspital, anfangs mit etwas Wiedereinstiegerschwierigkeiten, doch nach und nach stellte sich die alte Routine wieder ein. Udo beschäftigte sich mit dem Umbau einer Hütte und zu guter Letzt kauften wir eine neue Wohnung in Reinach, in welche  wir Ende November einziehen konnten. Das heißt wir mussten die Wohnung, 2 Keller und Udo s Büro räumen und da hatte sich einiges angesammelt.

 Auch gab es viele schöne Erlebnisse und Begegnungen speziell konnten wir Lou (Udo s Enkelkind und Regin s Patenkind) das erste Mal live erleben und sehen wie er in dieser Zeit Fortschritte gemacht hat. Speziell haben wir auch das Zusammensein mit Freunden und Familie genossen. Danke an Alle für die schönen Momente, die wir gemeinsam verbringen konnten und an welche wir uns gerne erinnern.

Zurück in die Karibik. Als nächstes werden die Falls und Schoten eingezogen und die Segel angeschlagen. Dabei kontrolliert Udo natürlich das Rigg und entdeckt eine Bruchstelle an einer Wante. Auch die zweite Wante zeigt oben am Mast einige Roststellen. Somit werden die Wanten von einem Rigger erneuert.

Die letzten Einkäufe werden getätigt und es kann langsam Richtung Norden gehen. 

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30.5.2016

 Rio und Inge

Wir werden von unseren langjährigen Freunden und Wegbegleitern Regin und  Udo in die Karibik gelockt, was für ein Angebot, wer würde da schon nein sagen können.

Unsere Vorfreude auf diese Reise beginnt schon zu Hause bei den Vorbereitungen. Das Gute an der Sache ist die Tatsache, man benötigt nur sehr wenig Kleidung, da es dort zu dieser Jahreszeit sehr warm und sonnig ist. Die Temperaturen liegen im Monat Mai zwischen 25 und 30 Grad.

Die kleinen Antillen mit ihrer Vielzahl an Inseln und Palmenbuchten sind ein Paradies in dieser hektischen Welt. Beständiges Klima, steter Wind und eine atemberaubende Unterwasserwelt  bieten alle nur möglichen Voraussetzungen für ein erlebnisreiches Segeln auf den Spuren der Entdecker, Piraten und Abenteurer. So verschwenderisch die Natur dieses Inselparadies beschenkt, so zerstörerisch ist sie hier auch gegen sich selbst. Noch immer aktive Vulkane und Hurrikane mit ihrer vernichtenden Gewalt versetzen die Inselbewohner in unregelmäßigen Abständen in Angst und Schrecken. Sonne und üppige Regenschauer sorgen aber dafür, dass die meisten Inseln sehr gut bewachsen sind und die Wunden in der Landschaft wieder heilen. Inseln über dem Wind heißt dieses idyllische Kleinod im karibischen Meer.

6.Mai 2016 

Wir treffen uns mit Udo und Regin im Hafen Cosier auf Guadeloupe.

7.Mai 2016

Nach dem Großeinkauf für die nächsten Tage starten wir zur Inselrundfahrt. Unterwegs erfrischen wir uns mit einem Bad am Wasserfall bevor wir zur Wanderung durch den tropischen Regenwald aufbrechen.

8. Mai 2016

Mit einem kurzen Törn zur Insel La Gosier bereiteten wir uns auf das segeln vor.

9. Mai 2016

Unser erster richtiger Törn führt uns zur 140 Km/2 großen  Insel Marie Galante.

10. Mai 2016

Vor Anker in St Louis. Noch während wir mit unserem Ankermanöver beschäftigt sind, fällt dem geschulten Auge unseres Kapitäns Udo ein weiteres Schiff auf, welches an einer Position weit draußen ebenfalls vor Anker liegt. Da ihm diese Position sehr ungewöhnlich erscheint, meldet er dies der örtlichen Polizei. Als wir gegen Abend wieder am Strand eintreffen, ist das Schiff nur noch weit draußen fast nicht mehr sichtbar vor dem Wind treibend. Udo hatte also Recht und erkundigt sich erneut bei der Polizei ob sich jemand gemeldet hat. Im selben Augenblick sehen wir einen sehr unruhig umherlaufenden Menschen im Hafen. Ihm gehörte das Herrenlose Schiff weit draußen auf See treibend. Ein herbeigerufener ortskundiger Fischer ist die Rettung. Er bringt den Schiffseigner mit seinem Fischerboot nach draußen und einige Zeit später sehen wir einen glücklichen Menschen mit seinem Schiff wieder vor Anker. An dieser Stelle ein dickes Lob an unseren wachsamen Captain Udo !

11.Mai 2016

Unser heutiges Tagesprogramm ist eine Inselrundfahrt mit einem Besuch der Rumdestillerie“ Bielle.“ sowie der  Besichtigung von „Murat Plantation“, einer ehemaligen Zuckerrohrplantage, welche einst von 200 Sklaven bewirtschaftet wurde.

12. Mai 2016

 Weiter geht es zur Insel Terre de Haut, welche  nur 5 Km lang und 3 Km breit ist Wir leisten uns den Luxus und mieten ein Elektrocar zur Erkundung der Insel. Das mächtige Fort Napoleon  mit herrlichem Blick auf die karibische See, ist beeindruckend.

13.Mai 2016

Die Insel  Caprit mit dem verfallenen Fort „ Josephine“ erobern wir als nächstes Highlight.

14.Mai 2016

Es heisst  wieder Leinen los und von Fregattvögeln begleitet, ziehen wir weiter nach Süden. Unser Reiseziel für diesen Tag ist Portsmouth auf „ Dominica“ wo wir von freundlichen Boat-Boys empfangen werden. Dort landen wir am Nachmittag, nach einer etwas ruppigen Fahrt, mit deutlich mehr Wind als vorhergesagt, in der Prince Rupert Bay, an. Für die Teoula war es ein Spiel mit den Wellen, für Ingrid die erste, etwas mehr bewegte  Seefahrt, welche sie mit Bravour begleitet hat. Sozusagen hat sie ihre Feuertaufe bestanden, die Crew gratuliert ihr zu dieser Leistung. In Portsmouth angekommen, ist nicht nur das Schiff und die Segel, nein auch die ganze Crew mit einer deutlich fühlbaren „Salzkruste“ belegt. So ist der Sprung in das 28 Grad warme Wasser eine wohltuende Abwechslung und die anschließende Dusche ein Genuss.

Die Bordküche wurde in den vergangenen Tagen geplündert, so nutzen wir die Gelegenheit zum Einkauf auf dem heimischen Markt um unsere kulinarischen Gelüste wieder zu befriedigen. Die Kochkünste an Bord liegen im oberen Sternesegment.

15.Mai 2016

An diesem Tag steht ein Highlight auf dem Programm. Wir besuchen den „Indian River“ , wo im Dickicht des tropischen Regenwaldes das Originalhaus aus dem Film „ Fluch der Karibik“ zu sehen ist. Unser Guide Can paddelt uns durch dieses herrliche Idyll, zeigt uns schwarze und weiße Riesenkrabben sowie die Farm von Mr. Laslie.Das Yachty-Treffen am Sonntagabend ist eine feucht fröhliche Runde mit Gegrilltem und Rum bowle. Viele Geschichten rund um die Segelei bereichern den Abend und manch einer träumt in der folgenden Nacht von neuen Abenteuern auf See. Zuvor bewundern wir die Besucher des Jazzfestivals mit ihren verdunkelten Karossen und in ihren schicken Kleidern. Hier zeigt sich deutlich, dass nicht alle Menschen auf Dominica zu den Ärmsten dieser Welt gehören.

16. Mai 2016

Nach einer Wanderung zum Fort Shirley  segeln wir weiter nach Roseau, der Hauptstadt von Dominica. Rosenau wurde 1805 durch einen Brand vollständig vernichtet, später wieder aufgebaut und am 29. August 1979 durch den Hurrikan David erneut zerstört und ein weiteres Mal wieder aufgebaut.

17. Mai 2016

Besuch der Trafalgar Falls zum Baden, nach dem Mittagessen ein nächstes Highlight „Titougorge“ , schwimmen durch einen Canyon zum Wasserfall.

18.Mai 2016

Törn nach St Piere auf Martinique, der ehemaligen Hauptstadt. Am 5.5.1902 vernichtete ein Vulkanausbruch des Monte Pele die ganze Stadt, alle Menschen fanden den Tod bis auf einen Mann, welcher geschützt im Gefängnis einsaß.

19.Mai 2016

Nach dem Besuch des Marktes segeln wir weiter nach Grade Anse d’ Arlet.

20.Mai 2016

Segeltörn nach St Anne. Nach einem sehr schönen Spaziergang durch Mangrovenwälder sind wir bei der Geburtstagsfeier von Sabine auf ihrem Schiff eingeladen. Das jüngste Crewmitglied ist die 6 Wochen alte Tochter Lea.

23.Mai 2016

Am Morgen verlassen uns Ingrid und Regin, schade, war es doch wieder eine tolle gemeinsame Zeit an Bord. Für Udo und mich sind noch ein paar Tage segeln angesagt, da wir die Teoula bis nach Grenada bringen wollen, wo sie für den Rest des  Jahres dann festgezurrt am Boden einen sicheren Platz  über  die Hurrikan Saison hat.

Aber zunächst verlassen wir um die Mittagszeit dann Le Marin Richtung St. Lucia unter Code Zero und gesetzter Fock. Ein ordentlicher  Schwel draußen deutet auf ordentlich Wind und somit laufen wir mit gut 9 Knt zügig durch die See. Es dauert nicht lange, und die Künstler der Lüfte begleiten unsere Fahrt. Es ist beeindruckend, wie die Fregattvögel mit dem Wind und den Wellen spielen. Unsere Versuche, einen Fisch an die Angel zu bekommen müssen wir aufgeben, die Fische sind heute nicht hungrig nach dem ausgelegten Köter. Nach 40 Sm machen wir an einer Boje in der Bucht Petit Piton fest.Nach heftigem Regen in der Nacht begrüßt uns jedoch am Morgen die Sonne wieder. Gleich nach dem Frühstück starten wir um 08.oo Uhr, um die vor uns liegenden 60 Sm heute gut zu bewältigen. Kurz nachdem wir aus der Abdeckung des mächtigen Grand Piton herausfahren frischt der Wind auf und wir können Groß und Genua setzten und den ganzen Tag segeln.  Das Schauspiel der fliegenden Fische ist grandios; tausende springen im silber glänzenden Wasser vor unserem Bug. Auch die Fregattvögel zeigen wieder einmal mehr ihre Segelkünste beim Jagen. Sie gleiten majestätisch im Wind, um jeden Augenblick in die Tiefe zu stürzen und einen Happen aus dem Meer zu angeln. Apropos Angeln, unsere Angel blieb auch an diesem Tag ohne Fisch im Wasser. Eine gelungene Abwechslung beschert uns eine Delfingruppe; sie spielen im Wasser um die Wette mit der Teoula. So schnell und lautlos wie sie aufgetaucht sind, sind sie auch wieder in die Weite des Ozeans abgetaucht. Unser Ziel schon vor Augen, legen wir die letzten 10 Sm vor einer wunderbaren Inselkulisse zurück und erreichten um 17.00 Uhr die Insel Mystique. Schon von weitem kann man die Villen der „Reichen „ dieser Welt ausmachen. Alles, was einen Namen hat besitzt hier auf diesem Eiland eine Villa. Es ist vermutlich die teuerste Insel der Welt.

To Night „Lobstergrillen“ all you can eat !

Udo läd mich anlässlich seines Geburtstages zum Lobster-Essen ein. In einer traumhaften Bucht direkt am Strand erleben wir einen herrlichen Abend mit hervorragendem Essen.

25.Mai 2016

Zur Geburtstagstour starten wir um 09.00 Uhr Richtung Tobago Cays, ein Paradies mitten in der Karibik. Vorbei an diversen Inseln, gleiten wir gegen Mittag zwischen gefährlichen Riffs sicher in die „ Bay of Tobago“. Je näher man kommt, umso  farbenfroher wirkt das Wasser, von blau bis türkis grün schimmert die Oberfläche in der Sonne. Noch während wir unseren Ankerplatz ansteuern geht uns im ungünstigsten Moment ein Fisch an die Angel. Ich ziehe ihn so rasch es geht aus dem Wasser, wobei er mir um Haaresbreite fast noch entwischt wäre, und sichere ihn im Cockpit zur späteren Verarbeitung. Den Anker sicher im Grund, kümmern wir uns um unser Abendessen. Nach einer 1/2 Stunde ist der Fisch filetiert und wartet zubereitungsreif im Kühlschrank.Jetzt aber nichts wie ein Sprung in das  türkis blaue Wasser zum Schwimmen. Ein Rochen schiebt sich majestätisch über den Grund als scheint er zu schweben. Was für ein toller Anblick. Begleitet von Schildkröten und bunten Fischen treiben wir neben der Teoula  im Wasser.

Kurz vor Sonnenuntergang verlegen wir die Teoula noch bis Petit Martinique, etwa eine Stunde Fahrt und ankern dort über Nacht. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team, so dass der Anker schnell im Sand Halt findet, das Groß versorgt und der Ankerdrink bereit ist. An Land erklärte uns jedoch ein Security- Mann freundlich, dass irgend so ein „Reicher“ die ganze Insel gemietet hat und keine Privatpersonen an Land duldet seien. Unglaublich, aber wahr! Wir, kehren enttäuscht wieder zurück auf unsere Teoula. Mit einem leckeren Caipirinha lassen wir es uns gut gehen und vergessen dieses Erlebnis schnell.

26.Mai 2016

Unsere Fahrt gen Süden geht weiter und so setzten wir schon früh am Morgen unsere Tücher und segeln bei gutem Wind vorbei an Petit Martinique und Carriacou. Unsere traumhafte Reise durch die Karibik geht langsam zu Ende. Wir erreichen Grenada bei sommerlichen Temperaturen und finden schnell einen Ankerplatz in der „Prickley  Bay“ Bucht. Eine herrliche Segeltour nimmt sein Ende und wir befreien die Teoula am nächsten Tag von all den Segeln, Beschlägen und Tampen. Jetzt sieht sie nicht mehr aus wie ein Segelschiff. So richtig nackt dümpelt sie im Wasser und wartet auf das Winterlager.

27.Mai 2016

Wir statten St Georgis Town, einer sehr lebhafte Stadt, noch einen Besuch ab,. Am letzten Abend gibt es noch Life Musik am Steg wo wir noch ein letztes Mal unsere Seelen baumeln lassen. Für morgen Früh ist für mich ein Taxi zum Flughafen Salines Intern. Airport bestellt. 

Udo und Region haben wie immer alles sehr gut vorbereitet und das Segeln mit euch macht nicht nur richtig Spass, es ist auch absolut sicher mit euch über das Meer zu reisen.

Ganz herzlichen Dank euch Beiden für diese gemeinsamen tollen Urlaubstage,eindrücklichen Erlebnisse, sowie eure grosse Gastfreundschaft.

 

Ingrid & rio

Daten zur Tour:

4. Mai bis 28. Mai 2016 Segeltour in der Karibik,Guadeloupe bis Grenada ,320 SM

sehr schönes Wetter, tolle Erlebnisse, sehr nette Menschen,

Und wenn Udo und Region mal nicht wissen was sie tun sollen, dann können sie sich als ausgezeichnete Reisebegleiter in jedem Reisebüro bewerbe, das beherrschen sie perfekt. 

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2.5.2016

                Von den BVI bis Guadeloupe

Vor ca. 20 Jahren waren wir das letzte Mal in den British Virgin Island und stellen fest, dass die Buchten immer noch traumhaft sind, das Wasser glasklar  und die Unterwasserwelt abwechslungsreich.  Jedoch hat die Menge der Schiffe enorm zugenommen. Es hat viele grosse Charterschiffe (Katamarane von 55 Fuss aufwärts), meist liegen sie nachts an Bojen, denn ankern ist von einigen Charterfirmen  verboten.  Wie uns ein Stationsmanager erzählt, brauchen die Mieter solcher Schiffe keinen Führerausweis, ja sie müssen nicht einmal eine  Ahnung von Schiffen  haben. Die  Hauptsache ist, die Vollkaskoversicherung von Dollar 600 wird im Voraus bezahlt!  

 Die Deadman’s Bay von Peter Island hat es uns speziell angetan. An Land kann man wunderschöne Spaziergänge machen, (Sunsetloop) der Strand ist traumhaft zum Verweilen, das Resort ist sehr gepflegt  und  die Unterwasserwelt bietet einiges zum Entdecken. (und es hat keine Bojen).

Sobald sich der passende Wind ankündigt, planen wir die Überfahrt nach  St. Martin.  Um 6 Uhr in der Früh starten wir, um noch vor Dunkelheit unser Ziel zu erreichen. Aber der erwartete Ostwind trifft erst gegen Mittag ein, deshalb müssen wir die ersten Meilen kreuzen und haben so einen längeren Weg.  Somit erreichen wir die  Baie de Marigot  in der Dunkelheit. Da diese aber recht gross ist, können wir leicht im Dunkeln einen Ankerplatz finden.In dieser Bucht können wir uns gut verweilen zum einen hat es gute Geschäfte für Esswaren (französisches Sortiment) zum andern gibt es einige Fachgeschäfte mit Schiffszubehör. (nicht, dass wir etwas bräuchten aber kucken kann man ja).

Als nächstes steuern wir die Insel Saba an. Sie soll sehr schön sein und man kann tolle Wanderungen  machen. Im Westen und Süden der Insel gibt es zwar freie Bojen aber der Schwel ist so stark, dass wir unmöglich mit unserem Dingi an Land gehen könnten.

Also streichen wir unser Vorhaben und ziehen  weiter zur Insel St. Eustatius. Diese Insel  untersteht der Niederländischen Regierung und hat im 18 Jahrhundert einige Seeschlachten miterlebt. Es zeigt sich, dass wir auch  hier unsere Wanderlust tilgen können und am nächsten Tag besteigen wir den Vulkan Mazinga (600 m).

Leider haben wir am nächsten Tag den Wind auf die Nase und motoren die 23 Meilen bis zur Insel St. Kitts. Im Süden der Insel wurde  aus einem Salzsee ein neuer Hafen gebaut  und aus der Salzverladestation entstand eine schöne Bar. Natürlich gönnen wir uns hier einen Sundowner.

Der Wind ist wieder nicht ganz wie in der Prognose angekündigt und somit müssen wir auf dieser Strecke nach Guadeloupe, den Motor oft zur Unterstützung nehmen. Unterwegs trifft uns eine Squole und im Nu ist unser Schiff frisch gewaschen und das Dingi gefüllt mit Süsswasser. Doch trotz Blitz und Donner kommen wir trocken  in Deshaies an.

 In der Bucht Malendure geniessen wir nochmals ausgiebiges Schnorcheln bevor wir weiter nach Point à Pitre ziehen, wo wir  in zwei Tagen unsere nächsten Gäste  Rio und Inge erwarten.

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8.4.2016

Martin und Philipp zu Besuch auf der Teoula
 
 
Knapp zwei Wochen herrlichem Segeln auf der TEOULA liegen hinter uns und wie immer ging alles viel zu schnell!
 
Am Gründonnerstag sind wir in St. Martin angekommen und wurden auf des herzlichste empfangen! Ein schöner gemeinsamer Abend mit der Vorcrew, Jasna und Christoph, stimmte uns auf das Kommende ein und mir haben diesen Dinner in besonderer Erinnerung!
Andern Tags konnten wir die zwischen Frankreich und Holland aufgeteilte Insel mit dem Auto noch etwas näher kennen lernen, um dann sofort auf einen 10-stündigen Schlag nach Virgin Gorda aufzubrechen! 90 sm weit unter 10 Stunden, was für ein klasse Schiff ist doch die TEOULA. Nachts um 4 Uhr gestartet, war mir es eine besondere Freude, Sie in den Sonnenaufgang hinein zu steuern. Damit war das Zielgebiet dieses Törns erreicht, die Britisch Virgin Islands.
Was dann folgte, waren 12 Tage Inselhopping, auf kurzen Distanzen, von Traumbucht, einem herrlichen Ankerplatz zum Nächsten, oft an herrlichen Sandstränden vorbei zur nächsten Bar!!! Virgin Gorda, Spanisch Town, Gorda Sound, Anegada, Jost von Dyke, Norman Island, Peter Island und Salt Island!
An die Traumziele der BVI, Schlag auf Schlag!
Traumhafte Sonnenuntergänge bei Gin und Tonic, jeden Abend, ebenso wie herrliches Kochen von Regin, Essen an Bord, sowie gute Diskussionen beim Absackerle, jeden Tag ein Genuss!
Ganz langsam konnten Philipp und ich erfolgreich die Käfer bekämpfen, die wir aus Europa eingeschleppt hatten und unser hartnäckiger Husten besserte sich von Tag zu Tag.
 
So wollen wir ganz herzlich DANKE sagen für die schöne gemeinsame Zeit unter Freunden auf Eurem wunderbarem Schiff!!
 
 
 

 

 

 

 

 

26.3.2016

Christoph und Jasna uf dr Teoula

 

                  Mit dem Udo und der Regin auf der TEOULA,                         unvergesslich, traumhaft und einfach grandiosa.

      Start vo Guadeloupe nach Iles les Saintes und wieter nach Antiqua,                     zur Begrüssig  Räge, gfolgt vo Sonneschyn und an der Angle e Baracuda.

                       Uf em Schiff herrscht Disziplin und strengi Regle,                                  us der falsche Tasse trinke, Tank im Byboot bestiege, das geht gar nid, susch tuet der Udo nümme wieter segle.

Mit ghisste Segel unter Nordostwind wieter nach Barbuda,                       smaragdgrüns Wasser, wissi Sandstränd und e grimmige Resortbesitzer hets dört kah

                   Unvergesslich schön die Fregattevögel in de Mangrove,                                Lady in red with pinky socks, Bob Marley in der Dorfbar und anderi Ganove.

                          Den der längschti Törn mit 60 meile nach St. Barth,                                  schicki-micki Insle, aber wirklich smart.

                                      Tunacarpaccio frisch uf unserem Kat,                                                      am Obig im Hafe bestuune vo grandiose Yachte, do sind mir alli und sogar der Udo platt.

                     E nächst Highlight heisst Rent a Car und um d Insle flitze,                        nach emene Navigationsmanöver bim Start, wäre mir fascht uf em Felse bliebe sitze.

                             Am Obig sind mir iglade zum Captains Dinner,                                  werde verwöhnt vo der Regin ihre Kochkünscht bi Candlelight und Vollmondglimmer.

                               In St. Matin heisst denn Abschied näh,                                              vo Euch zwei Liebe, Ihr wo uns soviel händ gäh.

      Dankbar für wunderschöni  Momänt und unvergesslichi Stunde, wo mir händ                                                            dörfe mit Euch verbringe,                                                                          an all die mir uns immer gärn wieder werde bsinne.

                           Danke für Euri  warmherzigi  Gastfründschaft,                                        für Euri  wieteri Reis, unsere  beste Wünsch, Glück, Liebe und viel Windeskraft!!

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15.3.2016

Besuch von Conny und Doris

 

Obwohl Wasser nicht mein Element ist, dafür das von Doris umso mehr, sind wir gerne der Einladung von Regine & Udo in die Karibik gefolgt.
Keine Ahnung, ob wir ganz segeltauglich sind, haben wir uns auf den Weg gemacht, um die beiden auf St. Vincent aufzusuchen.
Denn, der Weg ist das Ziel!
Spät in der Nacht angekommen aber, umso herzlicher von beiden in Empfang genommen.
Nach ein paar Tagen in St. Vincent, nach unglaublichen Taxifahrten auf der Insel und nach einem Hammer Ausflug auf den Mount Soufriere (leider bin ich nach 3/4 auf der Strecke geblieben) dafür habe ich die Bekanntschaft mit jungen Burschen gemacht, die ohne Schuhe den Aufstieg machten (was für Hammer Body).
Es war für alle ein sehr eindrücklicher Ausflug.... Sogar einen weiter Schweizer mischte sich unter unsere kleine Truppe(mit zwei sexy Russinen im Schlepptau)
Endlich am 3. Tag  der erste Segeltörn nach Bequia.... Alles im grünen Bereich und kein zusätzliches Futter für die Fische.
So segelten wir  dann weiter, um die kleinen Gernadinen zu erkunden. Ein spezieller Abend mit lieben Freunden im Cotton House auf Moustique, zuvor ein Traumhafter Sun Downer. Mit einem Cocktail für Doris, der auch das schlimmste Halsweh ausbrennt. Der Hummersalat war ein Gedicht.... Und Udos Satz: "We are here on ouer own boat"  bleibt für immer. Damit schlug er sogar einen Millionär in die Flucht
Das absolute Highlight der Inseln  für Doris und mich: die Tabago Cays. Ein Traum von Wasser, sogar für mich Angsthasen eine Möglichkeit zum Schnorcheln. Es war einfach nur Traumhaft....  Für mich war dann das Schnorchel Abenteuer leider zu Ende. Ein Ausrutscher mit Folgen. Egal, es ging weiter in dieser "Traumhaften Inselwelt" wieder über St. Vincent nach St. Lucia. Dort verbrachten wir noch zwei wunderschöne Tage mit viel Badespass, tollem Sushi und und natürlich unserem "Glace", für Udo und mich immer ein Hochgenuss!

Diese zwei Wochen werden uns noch lange begleiten. Unsere Einkäufe auf dem Markt, unser gemeinsames Kochen und unser super essen jeden Tag , der frische Fisch, unsere Gespräche unser Sun Downer und noch vieles mehr..... Udo als souveräner Skipper ( man fühlt sich sehr sicher) der mit Regine eine tolle Route für uns zusammen gestellt hat.
Für diese eindrückliche und tolle Zeit, für eure Gast/Freundschaft, vielen herzlichen Dank und eine dicke Umarmung!!!!

 

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15.2.2016

Besuch von Sven

 

Im Verlaufe meines Lebens durfte ich schon in einigen Gebieten der Welt segeln, bisher immer auf Einrumpfyachten im Mittelmeer und Spitzbergen.

Im Januar 2016 hatte ich erstmals die Gelegenheit, ein wenig Winter in der Karibik auf der Teoula zu verbringen – eine ganz neue Erfahrung!

Was mir in der Karibik besonders gut gefallen hat, war die Segelperformance der Teoula. Der Wind war sehr konstant aus Osten, so dass wir im Wellenschatten der vielen Inseln regelrecht dahinflitzen konnten! Das macht das Segeln auch für nicht Vollblutsegler zu einem Erlebnis, das man gerne wiederholt.

Selbstverständlich sind auch die wunderbaren Verhältnisse im und unter dem warmen Wasser beim Schnorcheln ein Traum.

Unbedingt empfehlenswert, einer Einladung auf die Teoula in der Karibik zu folgen.

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25.1.2016

Weihnachten

 Damit sich unser Besuch an das Leben an Bord gewöhnen kann, bleiben wir die ersten zwei Tage in St. George und machen einen Landausflug auf Grenada. Die  Wanderung auf den Mt. Qua Qua wird zu einem lustigen Rutschvergnügen, denn jedes Mal wenn einer von uns im Schlamm hinfällt,  was doch ab und zu vorkommt, lachen die Kinder von Herzen.

Der erste Trip ist kurz und im Schelter der Insel. Der zweite Schlag wird länger und vor allem rauer, denn wir verlassen die Abdeckung der Insel Grenada. Doch auch diese Belastungsprobe stecken alle Crewmitglieder sehr gut weg und freuen sich, wenn die grossen Wellen das Schiff etwas schütteln.

An jedem Ankerplatz wird gebadet, im Sand Burgen gebaut, tolle Zeichnungen erstellt und geschnorchelt.  Es gibt immer  Neues zu bestaunen und auch die Fische werden vielfälltiger. An Weihnachten kommt die Krönung in den Tobago Cays, wir sehen Schildkröten im Wasser und Leguane an Land.

 Natürlich wollen wir richtig Weihnachten feiern. Maya hat „Förmli“ mitgebracht und so backen wir schöne Weihnachtsguezli. Aus unserer Bilge holen wir den Plastikbaum vom vergangenen Jahr  hervor und er wird von den Kindern wunderschön geschmückt. Die selbstgebastelte Krippe von Wilma bekommt ihren  Platz unter dem Baum.

Am Abend stimmen wir uns mit Weihnachtsmusik von einer CD langsam ein. Flavia und Julia tragen Weihnachtsgedichte und Lieder vor, dann stimmen alle  in den Gesang von Weihnachtsliedern mit ein. Wie jedes Jahr reicht es ohne Textvorlage nur für die erste Strophe.

 Das Menu wird von Flavia vorgelesen, als Hauptgang gibt es frischen Fisch, was nicht ganz weihnachtlich ist, aber dafür zur Umgebung (glasklares, türkisfarbenes  Wasser) passt.  Zu guter Letzt werden Geschenke ausgetauscht und die Nachspeise bei fast Vollmondstimmung genossen.

So langsam ziehen wir wieder südwärts und machen dabei weitere schöne Entdeckungen. Auch haben wir Glück beim Angeln. Die Kinder sind zwar nicht begeistert, dass man den Barrakuda an der Angel töten muss, doch für uns Erwachsenen gibt es ein weiteres feines Fischmenu.  

Mit vielen neuen Erlebnissen kehren wir nach Grenada zurück und müssen schweren Herzen Abschied nehmen von unseren lieben Freunden, es war eine ganz tolle, gemeinsame Zeit.

  Diese Weihnachten werden wir wohl nicht so schnell vergessen.

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15.12.2015

              Rundreise

Wie  sich herausstellt, ist es nicht ganz einfach, das Ersatzteil für den Hydraulikzylinder  in der Karibik zu besorgen. Doch zum Glück gibt es gute Transportunternehmen (Fedex) und unser Ersatzteil wird innerhalb von 1 Woche von Frankreich nach Grenada geliefert.

Udo baut den nun dichten Hydraulikzylinder ein, und schon ist Teoula wieder voll einsatzklar.

Um alles zu testen, machen wir uns auf den Weg nach Martinique. In Le Marin ist die Ankunft der 42 Schiffe der Atlantic Odyssey und wir treffen Mark Anton mit seiner Familie, welche an der Odyssey teilgenommen hat.

Nachdem wir unsere Vorräte in Martinique wieder aufgefüllt haben, segeln wir nach St. Lucia. Auch in der Rodney Bay ist die Ankunft der ARC (Atlantic Rally for Cruiser). In diesem Jahr haben über 200 Schiffe an dieser Atlantiküberquerung teilgenommen und es herrscht ein heiteres Treiben im Hafen.

Auf der Insel St. Vicent haben wir uns in der Kearston Bay mit Freunden verabredet, denn gemeinsam wollen wir den Vulkan Soufrière besteigen. Udo ist mit der Befestigung des Schiffes nicht ganz zufrieden und entschliesst sich, auf dem Schiff Wache zu schieben, während wir 5 mit Führer uns auf den Weg machen. Die Wanderung führt durch dichten Regenwald und wir sehen immer wieder grosse Hanffelder. Leider regnet es andauert und somit wird der Weg schlammig und vor allem rutschig. Bei unserer Rückkehr haben wir alle sehr müde Beine und ein braunes Hinterteil.

Der konstante Ostwind hier, hilft uns einmal mehr, dass die Fahrt von St. Vincent nach Grenada zu einem  schönen, schnellen Segelerlebnis wird.  

Nun gilt es Teoula auf Hochglanz zu bringen, denn für morgen erwarten wir unsere Freunde aus Zürich. 

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25.11.2015

3 Monate Ferien von den Ferien

Es ist schon wieder der 6. November 2015 und wir sitzen im Flugzeug Richtung Karibik. Im Anflug auf Grenada sehen wir nur Wolken und werden auch mit einem Regenschauer begrüsst.

Teoula, vom Regen sauber gewaschen, steht da wie wir sie vor 3 Monaten verlassen haben. Im Innern des Schiffes hat sich etwas Schimmel angesetzt aber sonst ist alles in bester Ordnung.

Für die folgenden Tage ist doch etwas Arbeit angesagt, putzen, Oelwechsel an den Motoren, dem Aussenborder und der Hydraulik, Segel anschlagen, Toilettenschläuche erneuern (Urinstein!) Unterwasserschiff streichen,usw.  Die Hitze und die sehr aktiven Mücken machen uns zu schaffen und wir denken fast etwas wehmütig an die tolle Zeit in der Schweiz zurück.  So hatten wir doch 3 ganz schöne  Monate, haben es so genossen unsere Familien, Nachbarn und Freunde wieder zu sehen, wurden mit tollen Einladungen verwöhnt und bestaunten die Schönheiten der Schweiz.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns sooooo verwöhnt haben.

Zurück auf‘ s Schiff. Nach 12 Tagen hängt unsere Teoula endlich am Kranen und wird ins Wasser gelassen. Dass ein Ruder nicht funktioniert wissen wir, aber dass nur 1 Motor läuft, das ist neu. Somit wird das erste Manöver, sich an einer Boje fest zu machen etwas beschwerlich, doch mit einem Sprung ins Wasser, klappt auch das.  Das Problem am Motor ist bald behoben, wurde doch die Wasserpumpe von den Arbeitern falsch eingebaut! Nur beim Ruder wird es etwas schwieriger. Den leckenden Simmer Ring am Hydraulikzylinder zu ersetzten erweist sich als Knacknuss und wir hoffen, dass sich diese Dichtung hier finden lässt. Somit haben wir Zeit,  uns mit Bekannten zu treffen und an  Aktivitäten welche hier angeboten werden, mitzumachen. Jeweils am Samstag gibt es einen Hash. Dies ist ein organisierter Lauf bei dem man rennen oder wandern kann, wir entscheiden uns für das zweite. Start und Ziel ist diesmal ein Friedhof. Die Wanderung geht durch Bambus- und Regenwald, entlang von Bananenplantagen und zweimal durch  einen  Fluss. Am Ende werden wir mit Bier begossen, nicht weil wir so gut waren sondern weil es unsere erste Teilnahme war.

Sobald die Ersatzteile für unser Ruder eingetroffen sind und es repariert ist, setzten wir die Segel…..

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20.7.2015

 Grenada - Dominica - Grenada

 

Auf Grenada gibt es ein gutes öffentliches Verkehrssystem. Die Sammeltaxis sind mit Nummern versehen und somit weiss man, wohin sie fahren. Sie fahren ca alle 5 - 10 Minuten, kann man also mit den Baslerträmmli vergleichen. Der Komfort lässt sich weniger vergleichen und Berührungsängste darf man schon gar nicht haben. Wir profitieren von diesem billigen Verkehrsmittel und erkunden die Insel auf eigenen Faust. Dabei besuchen wir eine Schokoladen- und Muskatnussfabrik, eine 230 Jahre alte Rum Destillery, machen Wanderungen und besteigen den Mt. Qua Qua (er ist nur 2270 aber Fuss hoch). Ein wirklich eindrückliches Erlebnis ist das „ Turtle watching“. Wir können am späten Abend zusehen, wie grosse Leatherback Schildkröten an den Strand kommen, ein grosses Loch graben und anschliessend ihre ca. 100 Eier legen.  Dann schütten sie das Loch feinsäuberlich wieder zu und ziehen  zurück ins Meer. Leider ist es dunkel und mit Blitz darf man die Tiere nicht fotografieren. (wir speichern sie auf der biologischen Festplatte).

Am 30. Juni kommt unser Freund Martin an Bord. Da sein Koffer erst 1 Tag später ankommt, machen wir erst eine Tour durch Grenada.Dann kann es losgehen, wir nehmen Kurs Martinique und erreichen Pointe du Bout  nach 28 Stunden. Es ist Wochenende und an Land gibt es ein kleines Fest mit einer Modenschau.  Somit können wir die Karibikschönheiten ungeniert aus der Nähe ansehen.

Eine unsere Lieblingsinsel ist Dominica und die möchten wir auch gerne Martin zeigen. Mit dem gleichen Guide wie das letzte Mal werden wir durch einen Teil der Insel geführt Diesmal führt er uns unter anderem durch den  Regenwald zum Middleham Watherfall, fantastisch. Einmal mehr sind wir begeistert von den Schönheiten dieser Insel. Zurück in Le Marin auf Martinique wird erstmal ein Grosseinkauf getätigt, denn auf dieser Insel ist die Auswahl am reichhaltigsten und die Preise am billigsten. Auf St. Lucia heisst es die Wanderschuhe auspacken, denn  die Besteigung des höheren der beiden Pitonkegel steht auf dem Programm. Beim Aufstieg spüren wir die Grenzen unserer Kondition, sind es doch 777 Höhenmeter in 2 Stunden! Der Abstieg macht sich dann mehr in den Knien bemerkbar. Doch das kühle Bier anschliessend lässt uns die Strapazen schnell vergessen.  In den kleinen Inseln der Grenadinen geniessen wir das Segeln, Schwimmen, schnorcheln, faulenzen und natürlich das Schwatzen.  In den Tobago Cays sehen wir nun so viele Schildkröten, dass wir fast mit ihnen schwimmen können.

Pünktlich kehren wir zurück nach Grenada, wo sich andern Tags unser Freund Martin wieder auf den Heimflug macht.

 Wir haben uns entschieden, unsere Teoula in der Grenada Marina, Ende Juli aus dem Wasser zu nehmen und sie gut verzurrt an Land zu stellen. Somit werden wir während der High Hurrikan season für fast 3 Monate in der Schweiz  verweilen und die Webseite erst wieder im November weiterführen.

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19.6.2015

Palm Island, Tobago Cays, Carriacou bis Grenada

 

Die ganze Insel Palm Island  besteht aus 20 privaten Anwesen und dem Palm Island Resort.  Besuchern ist es  nur erlaubt, am Strand entlang zu laufen. Wir haben das Glück, dass ein netter Security man uns die Hotelanlage zeigt und uns erlaubt die ganze Insel zu durchqueren, was wir in 30 Min. schaffen. Unterwegs sehen wir viele Leguane, welche,  gar nicht scheu sind, ausser den Jungtieren. Der  Ankerplatz ist ziemlich unruhig (selbst für einen Katamaran) und somit verschieben wir uns zu den Tobago Cays. Zwischen den unbewohnten kleinen Inseln im türkisfarbenen Wasser, setzten wir unseren Anker.  Geschützt wird dieser Platz von den vorgelagerten Riffen. Es ist wirklich traumhaft und wir fühlen uns einmal mehr wie im Paradies. Schon beim ersten Schnorchel gang begegnen wir einer Roche und einer Schildkröte, welch tolles Erlebnis.  Dank der fliegenden oder eher fahrenden Händler werden wir immer gut mit frischem Fisch versorgt, denn sonstige Einkaufsmöglichkeiten gibt es nicht. Auch der Müll wird von Boatboys abgeholt und wir hoffen, dass er auch am richtigen Ort entsorgt wird.

Um in das nächste Hoheitsgebiet Carriacou/Grenada fahren zu können, müssen wir zuerst in Union Island ausklarieren. Da  es schöneres  Wetter ist, als bei unserem letzten Besuch, packen wir die Gelegenheit um zusammen mit Franz und Angela einen Sundowner in der originellen Bar auf Happy Island zu nehmen. (die Insel ist so gross wie die Bar oder umgekehrt).

Auf unserer Weiterfahrt machen wir einen kurzen Abstecher zur  Sandy Island, damit wir unserer Sändy Fotos schicken können von ihrer Insel.   

Dank des stetig guten Windes lohnt es sich auch für kurze Distanzen immer die Segel zu setzen.  Auf Carriacou machen wir nur kurzen Halt und das einzige was wir von dieser Insel kennenlernen, ist die gute Pizzeria.

Von unserem nächsten Ziel  haben wir  im Vorfeld schon viel gehört und sind nun gespannt auf die Phare Bleu auf Grenada. Diese Marina wird  von Dieter Burghalter und Jana Caniga, der ehemaligen Redaktionsleiterin von 10 vor 10, betrieben.  Da bei unserer Ankunft Feiertag  und niemand im Hafen ansprechbar ist, ankern wir neben der Marina. Am Freitagabend ist immer Livekonzert in der Phare bleu.  Am heutigen Abend spielt die Band von Dieter die  F.L.O.M.  Fasziniert hören wir der Band und vor allem den beiden Stimmen der zwei jungen Sängerinnen zu. Als Special  Guest begleitet unser Freund Herby die Band bei einigen Stücken mit seiner Gitarre, super (die Band wird am 4. Juli in der 8bar in Basel auftreten, wir können sie wärmstens  empfehlen!).  

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4.6.2015

Bequia, Mustique, Mayreau, Union Island

Da die Insel Bequia nicht gross ist, wollen wir sie zu Fuss erkunden. Nach kurzer Zeit kommen wir uns  wie in der Sauna vor, schon bei kleiner Anstrengung, läuft einem  der Schweiss aus jeder Pore. Doch wir wandern wacker bis zur anderen Seite der Insel. Unterwegs kommen wir an einer offenen, grossen Mülldeponie vorbei. Es zeigt uns einmal mehr das Müllproblem auf den Inseln, denn häufig wird er einfach verbrannt. Am nächsten Tag nehmen wir doch lieber ein Sammeltaxi  (die Oelsardinenfahrt sind wir ja schon gewohnt) um die Insel weiter zu erkunden.  

Als nächstes machen wir auf der Insel Mustique, der Promiinsel, Halt. Auf der Insel herrscht  äusserste Diskretion, man erfährt weder wem welches Haus gehört, noch kann man die Villen aus der Nähe ansehen. Einzig erfahren wir, dass Kate und William ihre Flitterwochen auf dieser Insel verbracht haben.

An Pfingstsonntag gehen wir zur Kirche.  Die Messe beginnt um  10 Uhr und wir sind die einzigen Weissen. Während der Predigt bringen alle ihre Einwände oder Fragen ein. Es entsteht eine angeregte Diskussion.   Wir werden aufgefordert unsere Namen in ein Gästebuch einzutragen.  Während der Messe werden unsere Namen auf eine Leinwand projiziert, wir müssen aufstehen, alle klatschen und wir werden herzlich willkommen geheissen.  Irgendwann beginnt eine Musikband zu spielen und von nun an wird kräftig gesungen und getanzt.  Nach 2 ½ Stunden verlassen wir die Kirche, richtig nass geschwitzt.

 Am darauffolgenden Tag hat Udo Geburtstag. Natürlich darf der Geburtstagskuchen (Quarktorte) nicht fehlen. Nur bei diesen Temperaturen ist das gar nicht so einfach.  Der Mürbeteig wird einfach nicht richtig fest! Nun das Resultat lässt sich trotzdem  zeigen. Zu Kaffee und Kuchen kommen Herbie, Asma mit Adam und Samy von der Schweizersegelyacht Maya.  Udo bekommt von den Kindern wunderschöne Zeichnungen (natürlich einen Katamaran!) mit angehängten Ballons. Am Abend gehen wir in das Cotton Resort Hotel dinieren. Das Essen und die wunderschöne Umgebung werden uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Auf der Insel Mayreau ankern wir erst in der Salt Whistle Bay im Norden. Um zum nächsten Einkaufsladen zu kommen wandern wir über den 61 meter hohen Pass auf die südliche Seite der Insel.  In der originellen Robert’s Bar lernen wir die Enkelin des Inhabers kennen. Isabelle  erzählt uns ihr halbes Leben (zum Glück ist sie erst 8 Jahre alt).  Wir machen ein Foto von ihr und versprechen ihr, einen Abzug des Bildes zu bringen.  Auf dem Rückweg nimmt uns sogar für die überaus anstrengende Strecke, ein Auto mit (das einzige Taxi der Insel wie wir nachher sehen).   Nächsten Tags verlegen wir uns in die auch wunderschöne  Südbucht die Saline Bay. Isabelle’s Grossvater überreichen wir das versprochene Foto, während  sie  in der Schule verweilt.

Da schlecht Wetter aufkommt, verlegen wir uns nach Union Island und nicht wie ursprünglich geplant in die Tobago Cays.   Schon beim Ankermanöver schüttet es in Strömen und die Sicht fällt zusammen. Auch bei unserem anschliessenden Besuch  in Clifton Harbour müssen wir  ½ Stunde unterstehen damit wir nicht klatschnass werden. Der etwas stärker gewordene Wind und die Strömung schieben immer wieder ganze Teppiche von  Sargossa in den Hafen. Man bekommt den Eindruck die Fischerboote stehen auf einem braunen Teppich.  Hat man das Dingi am falschen Ort parkiert, wird die Weiterfahrt durch diese Braunalge zu einem anstrengenden Unterfangen. (zum Glück sind wir nicht davon betroffen).

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18.5.2015

St. Vincent

Von St. Lucia kommend, segeln wir der Westküste entlang mit dem Ziel in der Wallilabou Bucht einzuklarieren. Wir ziehen an der schön bewaldeten Küste entlang und biegen in die grosse Bucht mit seinem hübschen, malerischen Dorf ein. Kaum zeigt der Bug in die Bucht, kommt uns in rasanter Fahrt ein Boot mit  zwei „ Boat Boys“ entgegen.  Die Burschen wirken nicht sehr einladend und wir sehen kein einziges anderes Schiff in der Bucht. Wir fühlen uns nicht recht wohl und drehen wieder den Bug nach Süden. 

Unser nächstes Ziel ist die Blue Lagoon. Sie soll der schönste und auch sicherste Ankerplatz der Insel sein. Als wir durch die Westliche  Einfahrt, die durch zwei feste Seezeichen markiert ist, motoren, haben wir noch eine Wassertiefe von 1.4m.  Links und rechts brechen sich die Wellen über der Riffkante. Kaum sind wir in der Lagoone ist es absolut ruhig, welch herrliches Gefühl.

Anderntags fahren wir mit dem Sammeltaxi nach Kingstown der Hauptstadt der Insel. Als wir in den Kleinbus zusteigen, sitzen schon ca. 18 Personen und noch einige Kleinkinder darin. Wir quetschen uns zwischen die Beine der anderen Fahrgäste und brauchen keinen Sicherheitsgurt. Kaum ist die Schiebetür geschlossen, gibt der Fahrer Gas. Er kennt nur zwei Stellungen. Vollgas und Vollbremse. Dies ist das riskanteste Unternehmen unserer bisherigen Reise.

In Kingstown entsteigen  wir der Oelsardinenbüchse. schweissgebadet und dankbar dies überstanden zu haben. Der Markt und die Stadt selber deprimieren uns sehr. Armut, Elend und Dreck wo man hinsieht, welch ein krasser Unterschied zu den anderen Inseln. 

Der anschliessende Besuch im Botanischen Garten ist sehr schön. Aus der Hinfahrt haben wir gelernt, dass Sammeltaxi genauer zu begutachten bevor wir es besteigen. Wir suchten also eines mit Rückspiegel, Profil auf den Reifen und einer annehmbaren Karosserie.

Zurück auf dem Schiff lesen wir auf der Seite des Auswärtigen Amtes  unter der Rubrik „ Reise- und Sicherheitshinweise für St. Vincent": Es wird gewarnt vor Raubüberfällen…sporadische Piraterie…Zunahme von Gewalt und Kriminalität..

Dies erklärt uns  warum wir kein anderes Schiff in den Buchten und auch kein anderes bewohntes Schiff in der Blue Bay sehen. An diesem Abend grüssen wir die beiden Securitiemänner in der Bay speziell freundlich. Am nächsten Tag  segeln wir weiter nach Bequia….

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15.5.2015

St. Lucia

Auf St. Lucia legen wir uns das erste Mal, seit wir in der Karibik sind, in eine Marina in die Rodney Bay. Schliesslich muss Teoula endlich einmal von ihren Salzkrusten befreit werden.  Da zu dieser Zeit das Jazzfestival stattfindet ist einiges los im Hafen .Leider müssen wir feststellen, dass unser Gehör für die Lautstärke der Musik nicht mehr geschaffen ist!

Mit der Maveva Piti Crew, Angela und Franz aus Wien, unternehmen wir eine Inseltour. Der Botanische Garten, der aktive Vulkan mit seinen Schwefelquellen und Mineralbädern, die Wasserfälle und natürlich die Piton-Kegel sind die Naturschönheiten der Insel.

Damit wir in der Nähe des nationalen Flughafen bleiben (von welchem uns Peter aus verlässt) verbringen wir einige Tage an einer Boje in der Marigot Bay.  Dies ist eine wunderschöne Bucht, umgeben von Palmen und Mangroven. Mit der Bezahlung der Boje ist man berechtigt einiges vom Capella Hotelresort mit zu benutzen. Somit kommen wir uns am Pool liegend  vor, als hätten wir Hotelferien gebucht. So Ferien sind für Segler eben auch mal nicht schlecht!!!

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9.5.2015

Dominica

Da wir von einigen Seglern erfahren haben, dass Dominica eine wunderschöne Insel sein soll, segeln wir nach Roseau, die Bucht im Süden der Insel. Mit einer anderen Schweizerfamilie machen wir einen geführten Ausflug. Unser Guide, Sea Cat, ist ein richtiger Naturbursche. Er ist auf Dominica geboren und macht diese Touren schon seit 25 Jahren, und  immer noch  mit Begeisterung.

 Erst besichtigen wir einen Botanischen Garten, und Sea Cat erzählt uns vieles über die Pflanzenwelt. Weiter geht es in eine spektakuläre Schlucht in welcher wir uns abkühlen können. Anschliessend  heisst es einige kleine Hügel zu erklimmen (Fussmarsch von 1 ½ Stunden).

Weitere Highlights sind warme und kalte Wasserfälle, wo wir ein Wechselbad nehmen können. Man kommt sich fast vor wie im Schlaraffenland, ausser dass keine Schokolade sondern nur Kakaofrüchte an den Bäumen hängen.

Beeindruckt von dem Tag, beschliessen wir, die Insel nochmals zu besuchen. 

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5.5.2015

Martinique

Nach sooo viel Wasser geniessen wir nun erstmals den festen Boden unter den Füssen und verweilen einige Tage in der Bucht Le Marin.

In Fort de France  (Hauptstadt und Flughafen von Martinique) verlässt uns mit einigen Seemeilen auf dem Buckel Rio, es war eine schöne Zeit mit ihm.

Am selben Tag abends kommt Peter, Udo s Schwager  an Bord. Er besteigt das Dingi am Quai von Fort de Franc wo lautstarke Diskomusik zu seinen „ Ehren“ spielt.

Vor St. Pierre liegen wir in der Bucht vor Anker. An Land sind wir über den Zerfall der Siedlung sehr erstaunt. War es doch mal die Hauptstadt von Martinique.  Ein gewaltiges Naturereignis erschütterte am 8.5.1902 die Insel. Der Gipfel des Mt. Peleé zerbarst, und gewaltige Massen von Stein, Lava und Flutwellen begrub die bedeutendste Metropole der Karibik in Minuten unter sich. 30 000 Menschen fanden an diesem Morgen den Tod. Im kleinen Museum betrachten wir die eindrücklichen  Originalbilder und die eingedrückte Kirchenglocke.

Zurück in Le Marin  mieten wir ein Auto und erkunden die Insel.Der französische Charme ist allgegenwärtig. Die Strassen sind voller Leben. Die Ostseite ist gepflegter und weiniger von Touristen geprägt. Grosse Bananenplantagen prägen das Landschaftsbild.

Wir nehmen die Herausforderung an und besteigen den Mt.  Peleé. Leider ist das Wetter nicht so schön, dafür der kühle Wind umso angenehmer.

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25.4.2015

Atlantiküberquerung

 

Für die Atlantiküberquerung heisst es nun einige Vorbereitungen zu treffen. Teoula wird von Udo unter die Lupe genommen,  die Motoren werden gecheckt, das Rick geprüft, Kurzwellenfunk ausprobiert und mit dem Freediver das Unterwasserschiff kontrolliert.

Unterdessen kümmern sich Rio und Ich darum, genügend Proviant für die nächsten Wochen einzukaufen und zu verstauen.  Da wir uns kein Ungeziefer an Bord holen möchten, waschen wir alles mit Salzwasser  ab.  Einige Portionen werden  vacuumiert und anschliessend eingefroren.  Sämtliches Verpackungsmaterial wird entfernt, um die Abfallproduktion unterwegs zu minimieren. Normalerweise färbe ich vor Ostern immer Eier, diesmal bringe ich sie mit Vaseline auf Hochglanz (damit sie länger halten).

Am 1. April  machen wir die Leinen in Las Palmas los (und es ist kein Aprilscherz!). Schon nach wenigen Meilen, können wir die Segel setzen.  Da die Passatwinde südlicher ziehen, legen wir erstmals Kurs Süd-Südwest an.  Auf dieser Route sehen wir noch 3-4 Schiffe ab dem 4. Tag können wir kein anderes Schiff mehr ausmachen (auch nicht auf dem AIS).  Unser erstes Highlight ist ein Fisch an der Angel. Udo hat grosse Mühe den Fang an Bord zu holen, hat er doch eine beträchtliche Grösse. (ca. 1 Meter lang und 4,5 Kg schwer.) Diese schön filetierte Goldmakrele schmeckt köstlich.   Zum Glück haben wir die Tiefkühltruhe und können die restlichen Portionen Fisch  einfrieren.  Leider bleibt es bei dem einen Fang, denn ein Fischen ist nun nicht mehr möglich, da das Meer plötzlich mit Meerespflanzen (Sargassum oder Golftange)  überseht ist.  Diese Pflanzen hängen sich überall dran, an die Schwerter,  die Angel, die Wasserstagen  und zum grössten Übel an den Watt + Sea.

   Ab dem 5. Tag haben wir die Passatwinde erreicht, ( 16 Grad Nord) welche uns achterlich voran schieben. Da die Windstärken zwischen 3 und 5 Bft schwanken, müssen wir immer mal wieder die Beseglung wechseln, von Spinnacker zu Blister zu ausgebaumter Genua mit Fock und umgekehrt.

Teoula bietet wirklich ein angenehmes Bordleben, man kann sich gut bewegen und selbst ein tägliches Gymnastikprogramm ist möglich. Auch das Kochen geht ohne grossen Aufwand und so werden immer wieder gute Menus serviert.  Ansonsten verbringt jeder seine Zeit individuell, mit lesen, Hörbücher, Spanischkurs, Brot-Kuchen backen, Gedanken nachhängen oder faulenzen (schliesslich fehlen die 3 Stunden von der  Nachtwache).

Doch auch wir sind froh, als wir nach 18 Tagen nur Wasser endlich wieder Land sehen. Die Karibik begrüsst uns mit Wolken und heftigem  Regen (und wegen solchem Wetter sind wir hierrüber gesegelt!!)  aber mit angenehmen 30 Grad.  In einer schönen Ankerbucht vor St. Anne lassen wir unseren Anker fallen und stossen glücklich auf unsere 2800 zurückgelegten Meilen an.

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Technischer Anhang:

Spinnaker: unseren Leichtwindspinnaker von 160 m2 setzten wir bis max. 20 Kn  ein. Infolge von Squalls schwer abschätzbar, kam wenig zum Einsatz.

Blister: unseren Blister von 120 m2 setzten wir bis max. 25 Kn ein. Dieser kam häufiger zum Einsatz.

Passatbesegelung: Luvseitig ausgebaumte Genua, Leeseitig Fock . Ungewöhnliche Katbeseglung aber sehr stabil bis 35 Kn oder mehr.  Wir setzten sie häufig nachts ein.

Das Grossegel setzten wir auf der ganzen Passatroute nicht ein (Schüren an den Wanten).

Watt + sea liessen wir frei schwimmen sodass er sich vom Sargassum selbständig befreien konnte. Leider war die Energiegewinnung dadurch stark vermindert.  Die fehlende Energie mussten wir mit dem Motor  ergänzen.

Wetterwelt.de: die Törnberatung von Wetterwelt.de erwies sich als hervorragend. Wir hatten immer zwischen 7kn und 28kn Wind, keine Kalmenzonen und konnten die ganze Strecke unter Segel zurücklegen.

SSB: Die Sailmailkommunikation funktionierte hervorragend.

Wassermacher: Unser Acqua tec bewerte sich sehr.

Autopiloten: die zwei unabhängigen Autopilotensteuerungen funktionierten einwandfrei. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.3.2015

Gran Canaria - Teneriffa

 

Wieder einmal heisst es Abschied nehmen von unseren Freunden, der Familie Paukert, denn sie starten  Richtung Kap Verden. Wir wünschen ihnen eine sichere Fahrt und drücken die Daumen, dass alles gut geht.

Wir bekommen dafür eine tolle Entschädigung, Brigitta und Hans kommen an Bord.

Erstmal wird nun Las Palmas unter die Lupe genommen: Besichtigung des Botanischen Gartens, Besuch des Kolumbushauses, der Cathedral de Santa Ana und natürlich einigen Boutiquen.  Per Mietwagen wird die Insel nochmals erkundet. Diesmal machen wir einen Abstecher zu den Höhlen des Barranco de Guayedeque wo auch heute noch Menschen in  Höhlen leben.

Zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa herrschen immer 2 Windstärken mehr als auf den übrigen Inseln (Düseneffekt).  Wir erwischen moderate Verhältnisse und geniessen eine angenehme Überfahrt.

 Auf Teneriffa befindet sich  der höchste Berg von Spanien  der Teide mit 3718 Meter. Wegen zu starken Windverhältnissen können wir ihn leider nicht ganz erklimmen , doch alleine der  Parque nacional del Teide mit seinen pittoresken Felsformationen, den Lavafeldern und Sandplateaus ist eine Reise  wert. 

Gerne hätten wir eine  wunderschöne Wanderung bis zum Leuchtturm  Anaga fortgesetzt, doch fehlt uns die Zeit, da wir einen Konzertbesuch im Auditorium von Teneriffa gebucht haben. Diese wunderschöne Konzerthalle wurde von Santiago Calatrava gebaut und hat eine tolle Akustik. Wir lassen uns vom Teneriffa Symphonieorchester mit Mozart und Dvorak berieseln.

Nach 2 Wochen kehren wir wieder nach Las Palmas zurück. Schweren Herzens müssen wir uns von Hans und Brigitta verabschieden. Uns bleiben jedoch wunderschöne gemeinsame Erinnerungen.

Da wir uns zur Atlantiküberquerung Anfang April entschieden haben, müssen wir die Teoula und uns dazu vorbereiten.

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8.3.2015

Lanzarote - Gran Canaria

 

In Puerte Calero auf Lanzarote kommen unsere Freunde Manfred und Inge an Bord. Der gemeinsame Törn führt uns zuerst zurück nach La Graciosa. Diese kleine, karge Insel hat es uns angetan. Obwohl wir die Insel  erst vor kurzen besucht haben (siehe letzter Bericht) ist es immer wieder ein tolles Erlebnis,  umso mehr, wenn die Erkundung mit 4 Mountainbikes erfolgt.

Von La Graciosa segeln wir über Arrecife, wo wir in der neuen Marina Halt machen, in den Süden von Lanzarote nach Rubicon. Da wir schon mit unserer Cap dor mehrfach in diesem Hafen verweilten, ist es wie ein nach Hause kommen.

Nach wenigen Tagen verlegen wir uns in die Papagayabucht.  Anderntags lichten wir unseren Anker kurz vor Tagesanbruch und segeln in einer „Rausche Fahrt“ nach Las Palmas auf Gran Canaria.

Bei der Annäherung an den Hafen trauen wir unseren Augen kaum. Diverse, riesige Bohrtürme mit den dazugehörenden Versorgern, liegen neben grossen Oel- und Gastankschiffen vor Anker, ein beängstigender Anblick.

Wie wir aus Zeitungsartikeln entnehmen können, hat der spanische Mineralkonzern Repsol seit Nov. 2014 Probebohrungen vor den Inseln Lanzarote und Fuerteventura durchgeführt.   Da die Bohrungen in 2000Meter Tiefe nur auf wenig Öl gestossen sind und es sowohl von Insulanern wie auch vom WWF zu grossen Protestwellen gekommen ist, wurde die Ölsuche vorerst eingestellt und wir hoffen, dass dies so bleiben wird.

Morgan und Anfi de Mar, im Süden der Insel  empfangen uns mit herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Bedingt durch den Föhneffekt der Berge, scheint im Süden von Gran Canaria häufig die Sonne, während es im Norden, bedingt durch den Staueffekt, eher bewölkt und regnerisch ist.

Eigentlich wollten uns Inge und Rio nur 14 Tage begleiten, aber unter dem Motto aus 2 mach 3 sind es nun 21 gemeinsame, schöne Tage geworden.

Nachdem wir den Abschiedskater überwunden haben, segeln wir hoch am Wind zurück nach Las Palmas wo wir noch einige Arbeiten zu erledigen haben.

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27.1.2015 Lagos - La Graciosa  
 

 

Am 7. Januar 2015 machen wir endlich die Leinen in Lagos los, Kurs Süden.  Obwohl uns die Wetterprognose Wind versprochen hat, spüren wir  anfänglich nicht viel davon  und müssen einige Stunden unseren Motor zur Unterstützung einsetzten.

In der 2. Nacht frischt der Wind bis auf 30 Knoten auf. Es ist meine Wache (wir wechseln uns alle 3 Stunden ab), aber  die Segelwechsel machen wir  immer zu zweit. D.h. ich wecke Udo, damit wir gemeinsam das Grossegel verkleinern können. (Seglersprache: Reffen).  Er erscheint kurze Zeit später im Pyjama  mit Schwimmweste und Rettungsleine.  Mit achterlichem Wind, den Grossbaum mit einer Talje gesichert, fallen wir soweit ab, bis das Grosssegel genau im Wind steht. In dieser Position Reffen wir das Grosssegel und luven danach wieder etwas an. Nach wenigen Minuten kann Udo sich wieder seinen Träumen hingeben. Leider aber nicht für lange. Denn der Wind legt nochmals zu und wir müssen den C0 durch die Fock ersetzen. . Für diesen Segelwechsel, C0 einrollen, Selbstwendefock ausrollen, brauchen wir wenige Minuten.   

Nach 3 1/2 Tagen erreichen wir gegen 2300  La Graciosa.  Da es etwas bewölkt ist, und der Mond sich noch nicht gezeigt hat, segeln wir mit Radar und GPS Unterstützung zwischen La Graciosa und Lanzarote durch den Estrecho del Rio. Kaum fällt der Anker in der Bahai del Salado zeigt sich auch der Mond und das Wasser um uns glitzert silbrig.  Am nächsten Morgen verlegen wir uns in den kleinen Hafen von Caleta del Sebo.

La Graciosa ist die nördlichste und kleinste Insel der Kanaren.  Die Insel besteht aus mehreren Vulkankratern und goldfarbenen Sanddünen. Der Tourismus wird auf der Insel in sehr begrenztem Rahmen gehalten. Es gibt kein Hotel, nur einige Pensionen und Restaurants.   Mit einem gemieteten Mountainbike  (im Sand fahren ist nicht ganz einfach) erkunden wir die Insel. Am Abend treffen Paukerts, die einen Tag vor uns in Lagos  gestartet  sind, ein. Die Wiedersehensfreude ist gross und wird  gebührend gefeiert.

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31.12.2015

 

Lagos Neujahr

 

Auch wir müssen einmal mehr feststellen, dass Gesundheit das grösste Geschenk ist und dass die tollsten Pläne nichts wert sind wenn man nicht fit ist.

Um weitere Abklärungen zu machen, entscheiden wir uns für einen Aufenthalt in der Schweiz.

 Wir haben das grosse Glück, dass wir in Danielas Wohnung hausen dürfen und  mit offenen Armen von Familie und Freunden empfangen werden (vielen Dank für die vielen Einladungen und schönen Begegnungen).

Das Resultat der vielen medizinischen Abklärungen, welches in kurzer Zeit, dank Jasna , Udo`s neuer tollen Hausärztin, zustanden gekommen ist, lautet :                Udo hat nicht nur ein gutes (wer hätte das gedacht) sondern auch ein gesundes Herz  (Elektrik). Möglicherweise waren die Schwächeanfälle die Folge eines  viralen Infekts mit anschliessender  Myokarditis (Herzmuskelentzündung). 

Dank diesem positiven Resultat kehren wir nach 5 Wochen wieder auf die Teoula in Lagos zurück.

Weihnachten verbringen wir gemütlich auf unserem Schiff  und geniessen das Hafenleben und  Zusammensein mit  der Familie Paukert, ihren 3 Mädchen  und Martina, Alina und Jens.

Am 28. Dez. ist es vorbei mit der Ruhe auf dem Schiff. Wir bekommen Besuch von Sven , Marc , Daniela und den 3 Enkeln von Udo.  Von nun an wird gespielt, (Karten, Fangis ) es werden Burgen gebaut, Muscheln gesammelt,  Fussballmatches ausgetragen , gesegelt und, und, und.  Nach dieser  wunderbaren Woche können Udo und ich uns kaum mehr bewegen. (wir sind keine 20ig mehr!!)

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03.11.2014 Lissabon - Lagos  
 

 

In diesem Streckenabschnitt  haben wir mehr Meilen auf dem Land als auf dem Wasser gemacht.

Erstmals geniessen wir Cascais und Lissabon, es gibt ja so viel zu erkunden.

Mit dem Zug machen wir einen Abstecher nach Sintra. Dies ist eine Kleinstadt etwa 25 Km westlich von Lissabon. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine zum Teil jahrhunderte, alten Paläste. Seit 1995  ist es Weltkulturerbe von Unesco.  Uns beeindruckte  der Palast von Pena mit seinem wunderschönen alten Gartenbestand.

Die nächsten Meilen machen wir mit einem Mietauto nach Malaga. Dort sind wir zur Hochzeit von Udos „Göttibueb „ eingeladen. Es werden für uns 4 unvergessliche Tage, ein wunderschönes Erlebnis.

Wieder zurück in Cascais  planen wir unsere Überfahrt zu den Kanaren. Nach einem 2 stündigen Befreiungsakt von einem  Stockanker, einem ca. 40kg schweren Telleracker und einer alten rostigen Kette, die sich in unserem Anker verfangen hat, konnten wir endlich starten!

Kurz vor Mittag, bekommt Udo Probleme mit  „seiner Elektrik“ und ist total erschöpft. Wir entschliessen uns umzukehren und direkt nach Lissabon zu segeln. Dort möchten wir einen Gesundheitscheck machen lassen. 

Nach mehrtägiger ambulanter Abklärung in einer Klinik (leider ohne konkretes Ergebnis) entscheiden  wir uns zur Weiterfahrt der Küste entlang.

Zwei Tage später, erreichen wir Lagos. Leider treten die gleichen  Symptome bei Udo wieder auf. Wir entscheiden uns, der Sache auf den Grund zu gehen 

Mal schauen was dabei herauskommt!!!

 

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13.10.2014 Vigo - Lissabon  
 

Der Streckenabschnitt von Vigo bis Lissabon ist als Segelrevier eher etwas eintönig. Es gibt wenig bis gar keine Buchten und oft ist es schwachwindig.. Auch wir müssen einige Strecken unter Motor zurücklegen. Das Tief, welches nördlich von uns vorbeizieht, schickt uns einen Schwell von 3-4 Meter hohen Wellen,

 Nur ein paar Meilen vor dem Hafen Nazare  beim Leutturm Punta da  Nazare endet  der Tiefseegraben canahao da Nazare. Dieser Umstand führt bei entspechenden Winden zu einer extremen Wellenbildung vor der Hafeneinfahrt. Wir staunen nicht schlecht, als wir im Hafenbüro ein Foto von einer 30 Meter hohen Welle sehen (wir haben sie zum Glück nicht erlebt!) 

Der ganzen Küste entlang gibt es unzählige  Fischernetzte, manchmal kommt man sich wie im Stecknadelkissen vor. Da sie oft nur ein kleines dunkles Fähnchen haben, sind sie sehr schwer auszumachen. Doch lieber gut Ausschau halten als ein Netz in der Schraube!!.

Unser Hightlight ist jedoch der Besuch von unserem Freund Martin in Porto. Leider hat es wenig Wind und wir können nur einen Tag gemeinsam segeln, dafür geniessen wir Porto und  das gemeinsame Bordleben.

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27.9.2014 Brest - Vigo  
 

Diesmal meint es die Biskaya richtig gut mit uns. Die Überfahrt von Brest nach La Coruna verläuft wie es im Buch steht (nicht "the big storm"). Die Wellen sind angenehm, der Wind bläst aus der richtigen Richtung mit angenehmer Stärke und erst die letzten 4 Stunden vor La Coruna schläft der Wind ein und wir brauchen  unseren Motor zu Unterstützung  Nach genau 49 Stunden sind im In Spanien! Ausser an der  Küstennähe, sichten wir unterwegs kein einziges Schiff. Einzige Begleiter sind die Delfine, welche immer wieder vor unserem Bug spielen, und die Vögel.  Diesmal begleitet uns sogar eine Taube. Sie hat zwar immer wieder Probleme beim Landen, doch gelingt es ihr ab und zu sich auf unsere Saling zu setzen.  Wir haben das Gefühl, dass sie sich ausruhen möchte, ist sie doch 200 km vom nächsten Land entfernt (vielleicht ist sie eine Brieftaube und will uns eine Massage übermittel).Was immer wieder faszinierend ist, dass man das Land riecht, bevor man es sieht (hier nach Eykalyptus).

In La Coruna bleiben wir einige Tage und pflegen die Kontakte mit anderen Seglern. Obwohl das Wetter hier in Spanien auch sehr durchzogen ist, merken wir dass wir im Süden sind. Die Leute sind temperamentvoller, der Wein schmeckt besser und es regnet wärmer. 

Auch das Cap Finistère zeigt sich bei der Umrundung in voller Pracht (oft liegt es im Nebel).

Die Inseln Cies kurz vor Vigo  sind schon fast wie Karibik, Sonne, Sand und Meer, was will man mehr..

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11.09.2014

 

Sheveningen - Brest

Wir starten in Stellendam und Teoula fühlt sich gleich in ihrem Element. Der richtige Wind ca. aus 100 Grad die richtige Stärke ca 25-30.Knoten und schon surft sie durch die Wellen. Bei einem  Topspeed von 18 Knt haben wir das Gefühl, sie fliege. Den freudigen Zustand von Teoula können wir nicht ganz teilen, denn wir sind bei dem Regenwetter bis auf die Unterhose durchnässt. Auch die Sicht lässt immer  mehr nach und wir entschliessen uns für einen Stop in Blankenburg (Belgien), schliesslich wollen wir die grossen Schiffe im Kanal sehen und nicht nur hören.

 In Dover besichtigen wir das Castel und die Tunnelanlagen. Die Geschehnisse des 2. Weltkrieges werden hier sehr gut veranschaulicht. Sicherlich hatten wir im Geschichtsunterricht schon einmal etwas davon gehört (aber wie das so war mit dem Interesse und dem Fensterplatz..) auf jeden Fall sind wir hier am Ort des Geschehenes sehr beeindruckt.

 Bei der Ueberfahrt nach Boulogne zeigt uns Teoula ihre Stärken. Obwohl ihr der Kurs nicht wirklich entspricht 60 Grad am Wind bei Btf 7 – 8 gegen 3-4 knt Strömung, nimmt sie die hackige See ganz gut. Die Sandbänke in der Mitte des Kanals verstärken das ganze und füllen uns kurzzeitig unser Cockpit.

 Auch die Nordfranzösischen Küste an der wir weiter  entlang ziehen, hat ihre Prägung vom Kriegsgeschehen. Z.B. kam es bei der Schlacht von Cherburg zur Kriegswende und  Le Havre wurde zu 90ig Prozent zerstört.

Die Kanalinseln sind dann wieder british, mit Zeitumstellung, Linksverkehr eigener währung und guten Würstchen!! Wir  geniessen wieder einmal in schönen Buchten zu ankern.

Mit einem Nachttörn erreichen wir Brest. 

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20.08.2014    

Andijk - Sheveningen

Endlich sind alle Arbeiten erledigt und es kann losgehen, jupiiiii segeln. Beim ersten Trip wird alles erst einmal durchgecheckt. Beim zweiten Versuch kommen wir doch schon bis Horn. Leider haben wir Probleme mit dem Einrollen unserer Genua und wir müssen sie bald ganz herunter nehmen.                                  Am Abend verlassen sehr viele Boote und Vergnügungsschiffe den Hafen von Horn. Da wir vor Anker liegen nehmen wir unser Dingi und fahren hinterher (kann ja sein dass da etwas los ist). Tatsächlich punkt 22 Uhr wird uns (zwischen ca. 60 andern Schiffen liegend) ein prächtiges Feuerwerk geboten.  In Amsterdam, unserem nächsten Ziel, liegen wir in einer wunderbaren, neuen Marina (speziell mit Badewanne). Das Wetter meint es leider nicht gut mit uns (und mit vielen anderen auch) und es regnet alle Stunde etwa 5 mal wie aus Kübeln.Bei der Weiterfahrt zeigen sich erneut die Schwierigkeiten mit unserer Genua. Wir entscheiden uns, das Fall auszutauschen. Da liegt vor unserem Mast ein Stück „Porzellan“. Woher kommt das? Eins, zwei und schon ziehe ich Udo auf den Mast hoch. Es zeigt sich, dass die Rolle für das Genuafall feht!  

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06.07.2014 
Arbeiten in Andijk im Isseelmeer.
 
Da es in Andijk keinen Krahn gibt, der Teoula aus dem Wasser heben kann, müssen wir weiter nach Denhelder fahren. Dies ist zwar ein Industriehafen, oder wie Inge so schön sagt ein "Schrottplatz" doch Teoula steht innert Kürze sicher auf dem Trockenen. Nun können die Arbeiten beginnen. Das  Unterwasserschiff wird abgeschliffen und bekommt einen neuen Anstrich (18Kg Farbe). Die Ruderlager werden ausgebaut und repariert, die Halle wird geputzt und poliert (Udo möchte sich darin spiegeln können). Bei all den Arbeiten haben wir grosse Hilfe von Rio und Inge, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Beiden. Nach Beendigung dieser Arbeiten verlegen wir uns wieder zurück nach Andijk- Dort werden noch die Schwerter repariet, der Mast wird gestellt und die Segel werden angeschlagen. Auch unser neuer Besuch Veit und Manuela helfen unsere "to do" Liste etwas abzubauen.
 

 

 

21.06.2014 
Rheinfahrt

Nach einem tollen Abschiedsfest starten wir mit Hans-Georg und Monika im Gepäck, in Basel. In der dritten Schleuse steigen Maya mit Julia und Flavia zu. Da wir am Abend noch Ueberraschungsbesuch bekommen (Sven, David, Elian, Veit, Manuela und Roberto) gibt es in Breisach ein Spaghettiessen  in grosser Runde. Der Besuch von Strasbourg ist immer wieder lohnenswert. In Spayer verlassen uns Hans-Georg und Monika. Doch wir müssen nicht lange auf den nächsten Besuch warten. In Schierstein seigen Rio und Inge zu. Nun beginnt die Fahrt durchs Gebirge. Die starke Ströhmung und die Begrenzung der Fahrrinne durch Buhnen  erfordert hier die  Achtsamkeit des Steuermanns. Die vielen steilen Rebberge, beeindrucken unsere Mitfahrer und Winzer. Da zur Zeit die WM Spiele laufen richtet sich die Auswahl der Uebernachtungsplätze nach den Fernsehmöglichkeiten im Hafen. In Düssedorf verlassen uns Rio und Inge und wir machen uns an die restlichen Kilometer im Rhein. Bei KM 928 folgen wir der Abwzeigung Pannerdenskanal. Holland begrüsst uns mit seinen vielen Kühen und Schafen. Der letzte Abschnitt, Einfahrt ins Kettelmeer und anschliessend Ijsselmeer ist von Regenschauer und viel Wind begleitet. Am 7. Juli erreichen wir Andijk.  

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